In Cottbus startet die Zukunft der Bahn

Das advanced TrainLab ist ein Versuchsträger der Deutschen Bahn, in welchem innovative Technologien erprobt werden können. Foto: Deutsche Bahn AG / Kai Michael Neuhold

13. Juli 2021: Heute startet das “Offene Digitale Testfeld” der Deutschen Bahn. Es entsteht im Streckennetz zwischen Cottbus, Niesky und Halle (Saale) und umfasst rund 350 Kilometer. Das Testfeld nutzt die Hauptstrecken der DB Netz AG in einer vielseitigen Umgebung und bietet umfangreiche Versuchsbedingungen. So können neue Technologien und Innovationen des Schienenverkehrs unter verschiedensten Realbedingungen erprobt werden. Im Fokus stehen neue Antriebs-, Fahrzeug- und Leittechniken, digitale Innovationen im Prozess-Monitoring, Klimaschutz sowie die Automatisierung von betrieblichen Abläufen und intermodale, verkehrsträgerübergreifende Mobilitätsangebote.

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7,6 Millionen für den digitalen Bahnbetrieb made in Berlin

Mithilfe von Sensoren und Künstlicher Intelligenz sollen Schienennetze und Fahrzeuge künftig in Echtzeit überwacht und vollautomatisiert gesteuert werden. Foto: Pilz GmbH & Co. KG

2. Juli 2021: Mit 7,6 Millionen Euro aus dem Technologie- und Innovationsförderprogramm ProFIT bezuschusst das Land Berlin das Forschungsprojekt “Berliner Digitaler Bahnbetrieb” (BerDiBa) in der Siemensstadt². Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 13,7 Millionen Euro und läuft über vier Jahre. Ziel des Projektes ist es, einen ganzheitlichen Digitalen Zwilling, also ein virtuelles Abbild in Echtzeit, für den Bahnbetrieb umzusetzen. Dieser soll Zustandsdaten der Fahrzeuge und des Innenraums ebenso integrieren wie Umgebungsdaten und Echtzeitdaten zur Infrastruktur.

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BSR: Müllabfuhr setzt auf Wasserstoff

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer übergibt Brennstoffzellen-Müllwagen des Herstellers FAUN an die Berliner Stadtreinigungsbetriebe. Foto: Now GmbH

16. Juni 2021: Die Berliner Stadtreinigung (BSR) setzt ab sofort zwei Wasserstoffbrennstoffzellen-Fahrzeuge ein. Weitere 12 emissionsfreie Fahrzeuge sind geplant. Dieses Projekt wird mit 4,5 Mill. Euro aus dem „Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020“ und aus der Förderrichtlinie Elektromobilität des BMVI unterstützt. Mehr unter www.bsr.de.

Eine Gigabit-Strategie für Berlin

Industriefähiges Breitband und 5G-Netze sind zwingende Voraussetzung für die Digitalisierung der Industrie. Foto: zapp2photo – Fotolia 2017 /

Berlin, 15. Juni 2021: Der Berliner Senat hat heute eine Gigabit-Strategie beschlossen. Die Versorgungsziele sehen einen stufenweisen Ausbau vor: Kurzfristig soll gewerblichen Nutzern bedarfsorientiert eine Glasfaser-Anbindung ermöglicht werden. Bis spätestens 2030 will Berlin eine flächendeckende Glasfaser-Versorgung auf Basis von FTTB/H erreichen. Neben dem Ausbau leitungsgebundener Anschlüsse erfolgt in Berlin der Ausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G. Bis 2025 will Berlin eine vollständige 5G Versorgung aller Haushalte, Unternehmensstandorte und oberirdischer Verkehrswege realisieren. Mehr unter www.breitband.berlin.

Berlin: Forschungsprojekt zur Erfassung von Mobilitätsdaten

08. Juni 2021: Um Mobilität in der Stadt richtig planen und Verkehrsräume zukunftsgerichtet entwickeln zu können, ist vor allem eins entscheidend: die richtige Datengrundlage. Wie diese Datenerhebung rechtssicher und unter Beachtung der Persönlichkeitsrechte des Einzelnen erfolgen kann, will Berlin nun im Rahmen des vom BMBF geförderten Projekts freemove erforschen.

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Brandenburg ermittelt reale Mobilfunkversorgung im Land

Zehn Messfahrzeuge der Digitalisierungsexperten atene KOM waren im Auftrag der Digitalagentur Brandenburg im Land unterwegs. © atene KOM / Florian Schuh

07. Juni 2021: Das Land Brandenburg will “weißen Flecken” im Mobilfunknetz ein Ende bereiten. Dafür wurde ein deutschlandweit bisher einmaliges Projekt gestartet, mit dem die real vorhandene Mobilfunkversorgung im gesamten Straßennetz flächendeckend erfasst wurde. Im Auftrag der DigitalAgentur Brandenburg lieferten Messfahrzeuge landesweit 24,7 Mio. Datensätze zur Mobilfunkqualität aus Anwendersicht, die nun analysiert und ausgewertet werden. 38.262 öffentliche Straßenkilometer wurden befahren und eine Ist-Aufnahme der Mobilfunk-Möglichkeiten erstellt. Dabei zeigte sich ein sehr diffenziertes Bild der LTE-Abdeckung im Land.

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Enuu: Neuer Mikromobilitätsdienst für Berlin

Mit seinen Kabinenrollern will das Schweizer Startup ENUU bis 2030 Weltmarktführer in Sachen Mikromobilität werden. © ENUU AG

02. Juni 2021: 800 Watt und ein Gewicht von 175 Kilogramm – das sind die sogenannten E-Pods von Enuu, eine Mischung aus Auto und E-Roller. Seit Ende Mai sind 50 dieser Kabinenroller in der Berliner Innenstadt verfügbar und können per App gebucht werden. Bis zum 8. Juni ist die erste Stunde pro Tag kostenlos. Dabei erreichen die Gefährte eine Geschwindigkeit von 28 Kilometern pro Stunde und haben eine Reichweite von 40 Kilometern. Gefahren werden dürfen sie mit einem Führerschein Klasse M, allerdings nur auf der Straße.

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Plattform zur besseren Versorgung von Krebspatienten

© Pixabay

18. Mai 2o21: Die AOK Nordost hat als erste Krankenkasse einen Versorgungsvertrag mit dem “Netzwerk Hauptstadt Urologie” abgeschlossen, um ihren Patienten einen Zugang zu Präszisionsmedizin und laufenden Studien zu ermöglichen. Patienten geben ihre Daten anonym auf der digitalen Plattform ein, die dann von Experten der Berliner Charité ausgewertet und interpretiert werden. Anschließend werden Behandlungsempfehlungen an den zuständigen Facharzt gegeben. Das ermöglicht auch im ländlichen Raum den einfachen Zugriff auf Präzisionsmedizin und bietet gleichzeitig neue Erkenntnisse für die Forschung.

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Ein digitaler Zwilling für die Bahn

Konzernzentrale der Deutschen Bahn AG am Potsdamer Platz in Berlin (Bahntower)

18. Mai 2021: Die Deutsche Bahn kooperiert mit dem Fahrzeughersteller Stadler bei der Entwicklung eines digitalen Zwillings von ganzen Zugreihen. Ziel ist es, durch die KI-gestützte Auswertung von Echtzeitdaten aus den Zügen Störungen frühzeitig erkennen und Ausfälle vermeiden zu können. Dabei stehen zunächst besonders störanfällige Bereiche wie Klimaanlagen, Türen und Radsätze der Züge im Fokus.

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LiveEO erhält millionenschwere Finanzspritze

Mit Künstlicher Intelligenz und Satellitenbildern überwacht LiveEO die Vegetation oder Bodenbewegungen an Infrastrukturnetzen.

6. April 2021: Das Berliner Startup LiveEO, das sich darauf spezialisiert hat, mit Hilfe künstlicher Intelligenz und Satellitenbildern Infrastrukturnetze zu überwachen, sichert sich in der Series-A-Finanzierungsrunde 5,25 Millionen Euro. Damit soll das Geschäftsmodell weiter ausgebaut werden. Der Fokus liegt auf der Expansion in die USA und der technologischen Weiterentwicklung. Zu den Investoren zählen Dieter von Holtzbrinck Ventures, Btov Partners, Helen Ventures, Motu Ventures und weitere Geldgeber.

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