Schnorchelmaske wird zur Beatmungslösung

2. April 2020: Das italienische 3D-Druck-Unternehmen Isinnova hat ein Verbindungsventil entwickelt, mit dem sich Schnorchelmasken in nicht-invasive Beatmungsgeräte umwandeln lassen. Die Lösung wurde bereits erfolgreich eingesetzt. Die 3D-Druckvorlagen stellt das Unternehmen nun kostenfrei zur Verfügung.

Isinnova hat die Lösung gemeinsam mit dem Sportgerätehersteller Declathon entwickelt, dessen Schnorchelmasken als Grundlage dienen. Mit stereolithografischem 3D-Druck wurde das “Charlotte-Ventil” entwickelt, das einfache Schnorchelmasken in PSA-Schutzmasken umwandeln kann, die anschließend für die subintensive Sauerstofftherapie an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden können. Die nicht zertifizierte Lösung kann jedoch nur zum Einsatz kommen, wenn der Patient zuvor schriftlich eingewilligt hat.

Um möglichst vielen Krankenhäusern in dieser Notsituation helfen zu können, stellt Isinnova die Datenvorlage für den 3D-Druck kostenlos für nicht-kommerzielle Zwecke zur Verfügung. Nahezu zeitgleich gab Druckerhersteller Ultimaker bekannt, dass die 3D-Druck-Kapazitäten des Unternehmens Krankenhäusern während der Pandemie kostenfrei zur Verfügung gestellt werden sollen.

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