„Berlin hat in der indischen IT-Metropole Bengaluru ein Auslandsbüro eröffnet, das als zentraler Anlaufpunkt für Berliner Unternehmen und Start-ups dient, die den indischen Markt erschließen wollen („Neue Märkte: Berlin hat ein Auslandsbüro in Indien“, Der Tagesspiegel, 16.03.2026). Gleichzeitig soll es indische Firmen bei ihrer Ansiedlung in Berlin unterstützen.“ Das „Berlin Business Office India“ ist das dritte Auslandsbüro Berlins weltweit nach New York und Peking, wie die Berliner Wirtschaftsverwaltung auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
Bengaluru, die Hauptstadt des südindischen Bundesstaates Karnataka, zählt rund 13,2 Millionen Einwohner und gilt als Indiens IT-Hauptstadt mit etwa 25.000 IT-Unternehmen. Die Eröffnung erfolgte in Anwesenheit von Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD), Vertretern der Regierung von Karnataka sowie dem deutschen Generalkonsul Achim Burkart. Das Projekt wird von der Deutsch-Indischen Handelskammer und der Regierung des Bundesstaates unterstützt.
„Heute eröffnen wir mehr als nur ein Büro – wir öffnen neue Türen zwischen Berlin und Indien“, betonte Giffey bei der Zeremonie, wie in dem Bericht des Tagesspiegels zitiert wird. Indien als fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt und führender Innovationsstandort in Künstlicher Intelligenz, Biotechnologie und Digitalisierung sei ein wichtiger Handelspartner für Deutschland und Berlin. Dies passe zur Internationalisierungsstrategie Berlins, die einen klaren Fokus auf Indien setzt.
Die Kontakte zwischen Berlin und Bengaluru reichen bereits weiter zurück. Im Juli 2025 reiste Giffey mit einer Delegation nach Indien und schloss dort eine Vereinbarung über die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Karnataka ab, in der die Eröffnung des Büros angekündigt wurde. Solche Schritte stärken den Austausch in der digitalen Wirtschaft und eröffnen Berliner Firmen Zugang zu einem der dynamischsten Märkte Asiens.

