Digital führen lernen

© Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg

25. Mai 2020: Für Führungskräfte sind es herausfordernde Zeiten: Zahlreiche Mitarbeiter befinden sich weiterhin im Homeoffice. In Unternehmen müssen Abstandsregeln eingehalten werden und Hygienevorschriften erfordern soziale Distanz. Wie lassen sich Teams trotz der Herausforderungen kompetent und motivierend führen? Wie können Arbeitsprozesse neu gestaltet werden? Welche Tools unterstützen die Zusammenarbeit? Diese Fragen will die Workshopreihe “Digitalforum Führen” der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg beantworten – und das erstmals vollständig digital.

Fünfzehn Nachwuchsführungskräfte aus Industrie, Verwaltung, öffentlichen Einrichtungen und der Bundeswehr beschäftigen sich in dem digitalen Veranstaltungsformat mit den aktuellen Herausforderungen für Führungskräfte und innovativen Lösungsansätzen. Dafür muss sich die sehr heterogene Gruppe mit Hilfe digitaler Tools über die räumliche Distanz hinweg selbstständig organisieren und zu einem leistungsfähigen und motivierten Team zusammenwachsen. Keine leichte Aufgabe für die jungen Managerinnen und Manager.

Damit sie bei diesem “Learning by doing”-Experiment nicht ganz auf sich allein gestellt sind, begleitet sie ein Team erfahrener Coaches. So haben die Organisatoren und Trainer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) und der Führungsakademie der Bundeswehr (FüAK-Bw) eigens für dieses – nun vollständig digitalisierte Format – neue Module entwickelt und geeignete Kollaborationstools identifiziert. Das erste Modul in diesem Jahr startet am 28. Mai mit einer maßgeschneiderten Trainings-TV Lösung des Weiterbildungsanbieters dotama GmbH, der ebenfalls zu den langjährigen Trainern und Wegbegleitern des Projektes zählt.

Wie die fünfzehn Nachwuchsführungskräfte sich mit der neuen Technik zum Projektteam organisieren, welche Hürden sie nehmen müssen und welche motivierenden Momente sie erleben, präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der traditionellen Abschlussveranstaltung der Reihe, die für ein breites Publikum offen ist.

Wer tiefer in das Thema “Führen im digitalen Zeitalter” einsteigen möchte, findet die Arbeitsergebnisse der vergangenen sowie demnächst auch des aktuellen Projektjahres auf der Seite www.fuehren.digital.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es zudem hier.