Hybridelektrische Antriebe aus Cottbus

Wie sieht das Triebwerk der Zukunft aus? Das wollen die BTU Cottbus-Senftenberg und Rolls-Royce künftig gemeinsam erforschen. Foto: BTU Cottbus-Senftenberg

Cottbus, 9. Juli 2019: Rolls-Royce und die Brandenburgische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) wollen zusammen die Flugzeugtriebwerke der Zukunft bauen – leise und vor allem klimafreundlich. Im Mittelpunkt der Forschung stehen hybridelektrische Techniken, also eine Mischung aus elektrischem und konventionellem Antrieb. Am Montag wurde eine gemeinsame Erklärung zur Forschungsinitiative von Rolls-Royce, der BTU und dem Land Brandenburg unterschrieben. Ziel sei es, die Lausitz zum führenden Standort in der Luftfahrt-Branche zu entwickeln und hier auch die Grundlagen für Flugtaxis und andere Mobilitätsvisionen zu legen.

Das Hybrid-Prinzip aus dem Automobilbereich zu übertragen ist indes mit einigen Hürden verbunden. Insbesondere die Batterietechnik gilt es weiterzuentwickeln. Denn momentan wäre das Gewicht einer Batterie dieser Größenordnung deutlich zu hoch für den Einsatz im Luftverkehr. Hier liegt auch der Forschungsschwerpunkt des Projektes. Gemeinsam mit der BTU soll am Lehrstuhl für Flug- und Triebwerksdesign eine Lösung gefunden werden, um die Hybrid-Vision in die Luft zu bringen.

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