Berlin will den Pott nach Hause holen

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12. Mai 2020: Nachdem der erste Anlauf im Jahr 2019 gescheitert war, bewirbt sich Berlin nun für die zweite Staffel des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Unter dem Motto “Berlin lebenswert smart – die Stadt intelligent und menschengerecht digitalisieren“ will die Hauptstadt 17,5 Millionen Euro Fördervolumen einsammeln.

Gefördert werden sollen die Modernisierung der Smart-City-Strategie sowie anschließende Umsetzungsprojekte. Die Strategie soll dabei für die gesamte Stadt weiterentwickelt werden, während einzelne Modellprojekte einen teilräumlichen Bezug haben. Bei einem Zuschlag vergibt das BMI für einen Förderzeitraum von bis zu sieben Jahren maximal 17,5 Millionen Euro Fördervolumen. Die Entscheidung soll bereits im September fallen.

Die nun beginnende 2. Förderrunde des Smart-City-Projektes des Bundes steht unter dem Motto „Gemeinwohl und Netzwerkstadt/Stadtnetzwerk“. Entsprechend setzt auch Berlin auf partizipative Verfahren und eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit. Wichtig sei es, die vielfältigen sozialen, ökonomischen und baulich-räumlichen Netzwerke einer Kommune mit einzubeziehen. Am Ende soll eine modernisierte und übergreifende Strategie für die Stadtentwicklung durch Digitalisierung stehen, die auch andere Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft einbezieht und sich nicht in sektoralen Ansätzen erschöpft.

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Die Pressemeldung des Berliner Senats finden Sie hier.