Erste Hochschulperle Spezial für die TH Wildau

© Pixabay

2. Mai 2020: Mit der “Hochschulperle” zeichnet der Stifterverband monatlich innovative Projekte an deutschen Hochschulen aus und rückt sie ins Rampenlicht. Von April bis Juni 2020 vergibt der Verband zusätzlich die “Hochschulperle Spezial” für Lösungen zur Überwindung der Coronakrise in Forschung und Lehre. Die mit 1.000 Euro dotierte April-Perle ging nach Brandenburg an die Technische Hochschule Wildau für das Projekt “ELBenhelfen!”.

Die ELBen sind E-Learning-Berater, die Dozenten bei der digitalen Lehre unterstützen und Lehr- und Lernmaterial online zur Verfügung stellen. So soll der Präsenzunterricht durch digitale Angebote ergänzt und individuelles Lernen gefördert werden. In der aktuellen Coronakrise wurde das ursprünglich rein studentische Berater-Team um Experten des Zentrums für Qualitätsentwicklung und des Hochschulrechenzentrums der TH Wildau ergänzt. So sollten der Onlinestart des Sommersemesters 2020 gesichert und die Dozenten bei der Umsetzung der nun rein digitalen Lehre begleitet werden.

Die übergreifende Zusammenarbeit der studentischen und nicht-studentischen Experten hatte Erfolg. Durch die Zusammenarbeit gelang es, den Präsenzlehrbetrieb innerhalb nur eines Wochenendes in den digitalen Raum zu überführen. Alle Lehrveranstaltungen, mit Ausnahme der praktischen Laborübungen, werden seither online durchgeführt.

Die ELBen bieten den Dozenten Ad-hoc-Support auf allen Wegen und Kanälen, zum Beispiel per Telefon, via E-Mail oder bei Online-Informationsveranstaltungen und -Schulungen. Daneben hält die Webseite auch Tool- und Linksammlungen rund um das Thema Online-Lehre bereit.

„Das Projekt ‚ELBen helfen!‘ der Technischen Hochschule Wildau zeigt, wie Hochschulen ihre Dozenten bei der Online-Lehre schnell, praxisnah und umfassend unterstützen können“, so die Jury des Stifterverbandes zur Entscheidung, die “Hochschulperle Spezial” im April an die TH Wildau zu vergeben. „Die ELBen haben wirklich an alles gedacht und sorgen in der aktuellen Krisensituation dafür, dass der Austausch zwischen Dozenten und Studierenden weiter funktioniert.“

Mehr zum Projekt erfahren Sie hier.