re:publica – Konferenz der Fortschrittsfreunde

Foto: re:publica/Gregor Fischer

Berlin, 8. Mai 2017: Was heißt eigentlich Digitalisierung und wie beeinflusst sie uns und unser Leben? Darüber diskutierten 8.000 Menschen auf Europas größter Digitalkonferenz, der re:publica, in Berlin. Austragungsort des vielschichtigen Austausches über den Einfluss der Digitalisierung auf Gegenwart und Zukunft war die Station, ein stillgelegter Postbahnhof am Gleisdreieck. Bereits zum elften Mal kamen hier Blogger, Forscher, Startup-Unternehmer, Medienvertreter, Technologiebegeisterte und Tüftler zusammen, um gemeinsam den digitalen Wandel der Gesellschaft zu betrachten. Wo ginge das auch besser als in der Hauptstadt der Digitalisierung?

Love Out Loud

In diesem Jahr stand unter dem Motto „Love Out Loud“ die Liebe im Fokus. In Zeiten von digitalen Provokateuren wie Trump und Co. sollte den Schmähungen, Drohungen und Hasskommentaren im Netz etwas entgegengesetzt werden. So betonten zahlreiche Beiträge vor allem die positiven Seiten des Internets und die mit der Digitalisierung verbundenen Chancen für Leben und Gesellschaft. Auf zwanzig Bühnen präsentierten rund 800 Speaker ihre Antworten auf digitale Fragestellungen.   

Fast alle Themenbereiche wurden dabei verhandelt. Denn längst durchwirkt die Digitalisierung unser gesamtes Leben – von der Wirtschaft über die Politik bis hin zum Wohnen, Arbeiten, zu Mobilität und Kultur. Damit verbunden sind jedoch auch Ängste und Risiken, die nicht von der Hand zu weisen und ernst zu nehmen sind. Auch das gehört zur re:publica. Die Konferenz der Fortschrittsfreunde setzt sich offen mit Sicherheitsfragen, ethischen und moralischen Bedenken sowie gesellschaftlichen Herausforderungen auseinander. Denn aus der gemeinsamen Diskussion ergeben sich schließlich neue Lösungen und damit auch Fortschritt.

Bilder und Eindrücke der diesjährigen re:publica finden Sie hier.