Brandenburg gewinnt 5G-Projekt des Bundes

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28. Januar 2021: Brandenburg kann sich über einen 3,8 Millionen Euro schweren Fördertopf des Bundes für das Projekt ALADIN (Advanced Low Altitude Data Information System) freuen. In einem Zusammenschluss zwischen der Stadt Trebbin, der ortsansässigen Freiwilligen Feuerwehr, dem Flugplatz Schönhagen und der TH Wildau soll ein standortunabhängiges 5G-Mobilfunknetz entwickelt werden, das dem Kampf gegen Waldbrände dienen soll.

Auf Basis des 5G-Netzes sollen Waldgebiete mittels Drohnen überwacht und regelmäßige Lageerfassungen vorgenommen werden können. Zudem soll die Steuerung unbemannter Einsatzgeräte wie beispielsweise Löschroboter möglich werden. Sicherheitskräfte sollen sich mithilfe des flexibel errichtbaren 5G-Campusnetzes mit Satellitenanbindung jederzeit einen vollständigen Echtzeitlagebericht verschaffen können –auch von Gebieten, deren Befahren oder Betreten aufgrund von Altlasten wie Bomben oder Kontaminationen bisher nicht möglich war.

Die in dem Projekt gewonnenen Ergebnisse werden anschließend in eine zertifizierbare Systemlösung fließen und im Erfolgsfall in Serienfertigung gehen. Dafür fließen die Mittel aus dem Innovationswettbewerb des Bundes.

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