Shell baut mit Ubitricity Kompetenzen im Lademarkt aus

© Ubitricity / Holger Talinski

26. Januar 2021: Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell will mit dem Zukauf des Berliner Startups Ubitricity sein E-Mobility-Geschäft weiter ausbauen. Ubitricity ist dafür bekannt, On-Street-Lademöglichkeiten wie zum Beispiel Ladepunkte in Straßenlaternen zu bauen. Mit 3.000 Ladepunkten in ganz Europa gehört Ubitricity zu den führenden Anbietern. Mit Shell soll die Expansion vorangetrieben werden. Ziel sind 200.000 Ladepunkte in den kommenden fünf Jahren.

Ubitricity ist nicht das erste Startup, das der Ölriese erwirbt. In den vergangenen Jahren hat Shell einige Unternehmen aus dem Gebiet der erneuerbaren Energien hinzugekauft und mehrere Milliarden Euro pro Jahr investiert. Das Unternehmen treibt damit den Aufbau eines eigenen Schnell-Ladenetzes voran.

Für Ubitricity birgt der Deal Wachstumschancen. Shell hat bereits in vielen Ländern große Marktanteile und will sich künftig klimaneutral aufstellen. Der Konzern kann dem Berliner Startup damit den Weg für die weitere Expansion bereiten. Insbesondere hierzulande besteht da noch Nachholbedarf. In Deutschland ist Ubitricity gerade einmal mit 74 Ladepunkten vertreten und mit seinen Lade-Laternen noch in der Pilotphase.

Offen ist indes noch die Zustimmung der Kartellbehörden. Segnen diese die Übernahme ab, wird Ubitricity zur hundertprozentigen Firmentocher von Shell.

Lesen Sie mehr dazu im Beitrag von t3n: “Laden an der Straßenlaterne”.

>>Link zur Pressemitteilung vom 25.01.2021